Geistesfunke

Kampf den Kettenbriefen!

So, jetzt muss ich echt mal was los werden hier...ich hasse Kettenbriefe.

Und es kotzt mich wirklich an, immer wieder diese gleiche Ich-bin-ein-armer-Mensch-aus-der-Dritten-Welt-ohne-Geld-für-
eine-Lebensrettende-Op-Scheiße! Oder der andere Typ von Kettenbrief, wo man Geld für jede Mail von Microsoft bekommt, oder noch besser, nen kostenlosen I-Pod oder diese, wenn-du-die-mail-nicht-weiter-schickst-passiert-was-ganz-arg-
doll-schlimmes Typen. Hallo?????? Wer glaubt denn das noch? Wie bescheuert kann man sein?


Wisst ihr, ich lebe tagtäglich mit der Angst durch einen Blitz getötet, von der Liebe und vom Glück verlassen zu werden, meine Familie zu verlieren und ach ja, ich erleide bald eine tödliche Krankheit oder nen Unfall und stimmt, ich werde hingerichtet und ich bekomme schlechte Noten und warum? Ist doch klar! Ich hab tausende von Kettenbriefe einfach in meinem Papierkorb verotten lassen bis sie gelöscht wurden! OHA!


Mal im Ernst, wieso hört niemand auf solche Dinger weiter zu schicken? WARUM? Ich versteh das net...ok, wenn da wenigstens was nettes drin steht, geht ja noch, aber naja, die meißten kennt man mittlerweile auswendig!


Ich könnt kaputt gehen wenn ich weiter über diese blöden Dinger nachdenk. Deshalb hör ich jetzt auf, mit den Worten: EIN GROßES IHR KÖNNT MICH MAL AN ALLE DIE; DIE MIR AB JETZT NOCH WELCHE SCHICKEN!!!!

15.6.06 13:59, kommentieren

Bei dir...

Ich möchte bei dir sein!


Deine Wärme spüren,
wenn ich mich an dich schmiege.
Deine Hände auf meiner Haut genießen,
wenn du mich streichelst.
Deine Augen sehen,
wenn ich mich darin verlieren will.


Ich möchte bei dir sein!


Deine Stimme hören,
wenn ich trost suche.
Deine Arme fühlen,
wenn sie mich halten.
Dein lächeln sehen,
wenn du mich ansiehst.


Ich möchte bei dir sein!


Dich meine Wärme spüren lassen,
wenn du Wärme brauchst.
Dich mit meinen Händen streicheln,
wenn du Zuwendung suchst.
Dir in die Augen sehen,
wenn Blicke mehr als tausend Worte sagen.



Ich möchte bei dir sein!


Dir Trost spenden,
wenn du traurig bist.
Dich in meinen Armen halten,
wenn du Halt brauchst.
Dich anlächeln,
wenn ich dir zeigen will, was du in mir bewegst.


Ich möchte einfach bei dir sein...darf ich?



4.2.07 15:38, kommentieren

Gemeinsam und auf Ewig durchs Leben gehen?!

"Ich liebe dich und ich will immer mit dir zusammenbleiben!" oder auch "In guten wie in schlechten Zeiten bis dass der Tod uns scheidet". Das sind beides Sätze die jeder kennt. Und jeder, der schonmal verliebt war,oder eine Beziehung hatte kennt diese Sätze, zumindest den ersten. Doch was sagen diese Sätze wirklich aus? Beschreiben sie wirklich die waren Gefühle? Und wenn, werden diese Sätze heute in unserer Gesellschaft noch ernst genommen? Sagt man diese Sätze heute viel zu schnell oder ist man sich mittlerweile unbewusst was sie bedeuten? Und wenn, warum ist das so? Glaubt man tatsächlich daran? Ist es nur die Hoffnung auf eine gemeinsame Ewigkeit oder eher der Widerstand gegen die Klarheit, dass es mittlerweile nur noch selten eine gemeinsame Ewigkeit gibt.


Ich finde man sollte mal darüber nachdenken. Vorallem wenn man im Begriff ist so einen Satz zu sagen. Ich frage mich manchmal ob Menschen für eine ewige Zweisamkeit überhaupt gemacht sind. Im Grunde glaube ich schon daran, doch es gibt gewisse Zweifel die man sich aber auch durch den Wandel der Gesellschaft erklären könnte. Zum Beispiel, warum brechen so viele Ehen auseinander, warum gibt es immer mehr und mehr Singles und warum hat man es gerade als Paar mit Kindern schwerer im Gegensatz zu Singles? Eigentlich lässt es sich wirklich durch den Wandel erklären. Auch wenn es schade ist, so ist es klar, dass schon von Anfang an, bevor überhaupt geheiratet wurde, geklärt wird was passiert wenn man sich scheidet. Somit glaubt man theoretisch schon von Anfang an nicht an eine gemeinsame Ewigkeit. Auch wenn es vielleicht nur zur Absicherung dient, ist es doch ein Hinweis darauf, wie pessimistisch wir geworden sind oder wie wenig wir Vertrauen in die Ewigkeit mit einem anderen Menschen setzen. Und dann ist es doch in Frage zu stellen ob wir heute noch den Waren Sinn dieser beiden Sätze und der Ehe kennen.


Viele würden jetzt sagen, dass die vielen Scheidungen auch darauf beruhen, dass Frauen jetzt auch ohne Mann weit kommen können und dass sie sich eher von einer Partnerschaft lösen können und wollen wenn es Probleme gibt. Das sehe ich auch ein, nur, kann es nicht auch sein, dass man gerade deshalb auch zu früh aufgibt, zu früh aufgibt zu kämpfen und zu versuchen die Probleme doch zu lösen. Sagt man nicht deshalb in guten wie in schlechten Zeiten? Es gibt natürlich Probleme die unüberwindbar sind. Warscheinlich scheint es oft für manche schwerer zu überwinden wie ein Heer aus Soldaten, doch im Gegensatz zu einem Heer aus Soldaten, riskiert man weder sein Leben, noch das seiner Mitstreiter also den eigenen Partner und auch nicht seine Freiheit und Gesundheit. Man riskiert garnichts, nur, dass es am Ende vielleicht doch nicht klappt. Wenn man um eine Beziehung kämpft, kann man eigentlich nur gewinnen. Nämlich das gemeinsame Leben und das bestehen der Liebe, die oft stärker ist als alle Probleme, nur, dass man sie oft schneller vergisst und wieder danach suchen muss.


Menschen sollten wieder lernen ein Gefühl für das zu bekommen, was sie mit diesen Sätzen aussagen. Sie sollten wieder lernen, was es bedeutet und darauf zu vertrauen und die gemeinsame Ewigkeit nicht gleich aufzugeben, selbst in schlechten Zeiten nicht. Denn ein Mensch, der immer an deiner Seite Verweilt, ist der wichtigste Schatz, den man mit sich führen kann. Er ist der beste Schutzengel, den man haben kann. Der beste Therapeut, da er alles weiß und kennt. Er ist das Beste, was einem anderen Menschen passieren und begleiten kann, sein ganzes Leben lang!

5 Kommentare 28.6.06 16:47, kommentieren

Manche Menschen...

...manche Menschen lästern über mich
...manche Menschen lachen über mich
...manche Menschen reißen Witze über mich
Diese Menschen interessieren mich nicht!


...manche Menschen machen mich wütend
...manche Menschen verletzen mich
...manche Menschen enttäuschen mich
...manche Menschen bringen mich dazu zu weinen
Diese Menschen interessieren mich, denn wenn sie mich
auch nicht interesseren würden, würden sie mich weder wütend machen,
noch verletzen können oder gar enttäuschen.


...manche Menschen lieben mich
...manche Menschen beschützen mich
...manche Menschen sind gerne mit mir
...manche Menschen lachen wenn sie mich sehen
...manche Menschen sind für mich immer da
...manche Menschen würden alles für mich tun
...manche Menschen stehen immer hinter mir
...manche Menschen würden mich niemals verraten
...manche Menschen haben mich in ihr Herz geschlossen


Diese Menschen sind mir die Wichtigsten, denn von ihnen weiß ich, dass sie immer da sein werden und dass ich immer auf sie zählen kann. Und sollte es in manchen Leben nur noch einen Menschen geben, der so ist, so ist er tausend mal wichtiger und wertvoller als all die anderen Menschen die nicht so sind. Wenn dieser eine Mensch so ist, dann sind die anderen Menschen für einen nichts mehr. Dann können es so viele sein wie sie wollen, dann hat man einen wahren Freund an seiner Seite, für den man auch selbst so sein sollte!!!


15.6.06 13:41, kommentieren

Sturm

Es ist ein Sturm,
ein Sturm in meiner Seele.



Er wühlt mich auf,
kann mich nicht halten,
kann mich nicht wehren,
bin hilflos,
bin haltlos,
kein Ende in Sicht!



Er verwirrt mich,
kann nicht davon laufen,
kann mich nicht schützen,
bin ratlos,
bin schutzlos,
kein Ende in Sicht!



Muss ich gegen ihn ankämpfen,
oder muss ich mich loslassen?



Wann wird er enden?
Wann kommt meine Seele zur Ruh?



Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht.



Ich sitze da, die Augen geschlossen.
Ich sitze da, lausche seinem Pfeifen.
Ich sitze da, versuche zu verstehen.



Was will er mir sagen?
Der Sturm, der Sturm in meiner Seele, was?



Ich weiß es nicht......noch nicht!



Ich sitze da und versuche zu verstehen!

3.2.07 13:37, kommentieren