Geistesfunke

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Weißt du es?

Weißt du, wie es sich anfühlt?
Weißt du, wann es Zeit dafür ist?
*~-Den eigenen Weg zu gehen-~*



Weißt du, wohin er dich führt?
Weißt du, ob er sicher ist?
*~-Der Weg deines Lebens-~*



Weißt du, was er mit sich bringt?
Weißt du, ob er dich glücklich werden lässt?
*~-Der Weg der Fragen-~*



Weißt du, wen er kreuzt?
Weißt du, wann er sich biegt?
*~-Der Weg der Überraschungen-~*



Weißt du, wann er steiler wird?
Weißt du, wann es beginnen wird zu stürmen?
*~-Der Weg der Sorgen-~*



Weißt du, wann er an einem Abgrund vorbeiführt?
Weißt du, wann es beginnen wird zu regnen?
*~-Der Weg der Trauer-~*



Weißt du, ob er für immer leicht passierbar bleibt?
Weißt du, wann du über ihm schweben wirst?
*~-Der Weg der Hoffnung-~*



Weißt du, wann er aufregend wird?
Weißt du, wann er dich beflügelt?
*~-Der Weg der Liebe-~*



Weißt du, wann er enden wird?
Weißt du, ob du dich vorher nochmal umdrehen kannst?
*~-Der Weg der Ungewissheit-~*



Ungewiss vom Anfang bis zum Ende, bestückt mit Höhen und Tiefen, das ist unser Lebensweg, doch wir sollten ihn zu schätzen wissen!

Diesen Text hab ich geschrieben, weil ich denke, dass es jedem Menschen so ergeht, dass jeder Mensch diese Fragen stellt. Ob an sich, andere oder an Gott, er wird es bis zu seinem Tod nicht wissen.Und doch muss er das Leben genießen. Ich denke selbst wenn der Lebensweg mal nicht so einfach aussieht, wenn man glaubt man schafft ihn nicht, geht es doch irgendwie weiter! Man muss nur seine Gedanken sammeln und visualisieren, man muss sie ordnen, dann geht es wieder. Das hat mir ein Mensch gesagt, der mir sehr wichtig ist! Danke dafür!


1.6.06 13:25, kommentieren

Stille - oder auch der neue Luxus der Gesellschaft

Heute ist mir mal wieder aufgefallen, dass wir kaum noch Stille um uns rum haben, sie ist zum Luxus geworden oder nicht?
Früher war es Luxus zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jeder Situatioin für jeden erreichbar zu sein. Das Handy hat dieses ermöglicht.
Doch heute, wo kaum noch jemand stolzer Nicht-Handy-Besitzer ist, ist es schon längst normal und schon fast nervend. Denn überall ist man von so manchen fiesen Handyklingeltönen umgeben, die einem den letzten Nerv rauben. Schon allein wenn ich mich morgens in den Bus setze höre ich die ganze Zeit und tagtäglich immer das gleiche: Kinder die nix anderes im Kopf haben als ihr Handy zu "pimpen"! Jeder weiß, dass sie dieses dumme Geschwätz von den noch viel dümmeren Handy-Klingelton-Pimp-Scheiß Werbung haben, die den ganzen Tag auf RTLII,MTV und VIVA läuft und wegen der man öfters mal die Lust verspürt den Fernseher aus dem Fenster zu werfen...! Und da die Kinder ja drauf reinfallen hat man dann das gepiepse nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Bus, im Zug, in der Stadt, beim Einkaufen, kurz gesagt überall!!!

Doch es sind nicht nur die Kinder die es mit dem Handy wirklich übertreiben, sondern auch die sogenannten "Vieltelefonierer", die den ganzen Tag Italienlike mit ihrem Handy am Ohr rumrennen und einen auf wichtig machen. Oder die "Ich-bin-ein-It-Girl"-Tussen die mir manchmal im Zug gegenüber sitzen und die ganze Zeit mit ihrer besten Freundin telefonieren.
Und allgemein jeder von uns ist vom Handy-Terror besessen...ich doch auch, das geb ich zu. Wer kennt das Gefühl nicht sich förmlich nackt und unsicher zu fühlen nur weil man sein Handy nicht dabei hat.
Aber die Frage ist warum ist das für uns so wichtig, warum gehört das Handy und damit die Erreichbarkeit so fest zu unserem Leben und sogar in der Freizeit?

Wir bekommen Anrufe die wir nicht wollen, Geschäftsleute im Urlaub werden vom Arbeitsplatz aus angerufen wegen einem "Notfall" oder plötzlich klingelt das Handy wenn man schläft, sich unterhält oder einfach in Momenten in denen es besser wäre Ruhe zu haben und eben mal nicht erreichbar zu sein.
Jetzt stellt sich die Frage: "Ist das alles gut für uns?" - Nein, glaub ich kaum

Deshalb denk ich dass Stille bzw. Unerreichbarkeit heutzutage sowas wie Luxus ist. Es ist einfach nicht mehr normal irgendwo hinzugehen, einen Ausflug zu machen, sich zu entspannen ohne das Handy dabei zu haben. Doch das ist doch wichtig für den Mensch. Man sagt ja nicht umsonst: "In der Ruhe liegt die Kraft". Man gönnt es sich heutzutage kaum noch unerreichbar zu sein, alles hinter sich zu lassen und einfach mal, ganz ungebunden weg gehen zu können, ohne dass jemand weiß wo man erreichbar ist, wann man wieder kommt und wo man aufzufinden ist.
Gerade das wäre wichtig, denn ich glaube der Mensch braucht manchmal einfach diese Ruhe, ob allein oder zu zweit oder als Gruppe, um sich zu besinnen, um sich auf sich selbst konzentrieren zu können. *g* so wie in der Jever Werbung

1.6.06 20:58, kommentieren

1.Juni 2006

Das Lied des Tages:
Corinne Bailey Rae - Young&Foolish


Der Spruch des Tages:
Sarah Connor ist ne Kaugummikauende Schl
[ist nicht von mir]


Verhasstes Pärchen des Tages:
Kevin Federline und Britney Spears alias Dummchen


Anblick des Tages:
Meine Nachbarin im Morgenmantel als sie dabei war die Zeitung zu holen...


Geistige Ausblendung des Tages:
Die von meiner Mum als sie das Handy suchte, obwohl sie es in der Hand hatte
[man wird halt alt..]


Einsicht des Tages:
"Gott, hab ich nen Kessel in dem T-Shirt!"
[nun ja, nicht nur in dem T-Shirt ]

1.6.06 22:35, kommentieren

Der innere Schweinehund

Wer kennt das nicht? Manchmal hat man ewigkeiten Zeit, z.B. in den Ferien oder wenn man Urlaub hat, man könnte also so einige wichtige und dringliche Dinge tun, aber nein, man macht es nicht.
Oder man nimmt sich für die kommende Woche, in der nicht ganz so viel ansteht, vor um etwas zu erledigen, doch man macht es nicht.
Mir geht es immer so, dass ich mir vornehme über eine Woche auf eine Arbeit zu lernen, wenn es aber ein Fach ist, dass ich nicht mag, dann bekomm ich das nie hin. Ich weiß zwar ich sollte jeden Tag diszipliniert höchstens 1 1/2 Stunden lernen, damit es nicht zu viel auf einmal ist, aber nein....Ich verbring den ganzen Tag damit mich vom lernen zu drücken! Und am Ende vom Tag hab ich ein schlechtes Gewissen und ärger mich wieder über mich selbst..ist natürlich klar dass ich mir am selbten Abend wieder vornehm in den nächsten Tagen bis zur Arbeit ebenn 2 Stunden zu lernen. Naja, was natürlich nie klappt und letztendlich wieder darauf hinausläuft dass ich am Tag vorher total in Panik verfalle und alles in einen riesen Stress ausartet. Zum Glück ist das nur bei manchen Fächer so!


Aber kennt ihr das auch? Ich frag mich immer warum nur? Was bringt mich dazu es einfach nicht zu tun? Es ist sowas wie eine innere Mauer die einen davon abhält. Sozusagen ist der innere Schweinehund eine sehr böse Kreatur die sich einfach nicht oder zumindest schwer überwinden lässt. Ob beim Lernen, Abnhemen, Sport machen oder bei Disziplin an sich hat er immer seine Finger im Spiel. Es ist ein Kampf ihn zu besiegen und ich glaube jeder, der den Kampf zumindest einmal für sich gewonnen hat, war danach richtig zufrieden mit sich und ein Stück weit stolz. Es bringt einem einen förmlichen Kick, also so geht es mir. Am Anfang ist es schwer ihn zu überwinden, aber hat man es einmal geschafft bekommt man so ein Hoch, dass es den Anschein erweckt, man könnte Bäume ausreisen und genau dieses Hoch hilft einem anfangs ihn immer wieder zu überwinden, bis es abflacht und man letztendlich doch wieder einbricht!


Letztendlich könnte man also sagen dass man den Kampf nie für immer gewinnen kann...auch wenn es schwer ist, in der Hinsicht muss man wohl immer wieder von vorne anfangen.

4.6.06 14:46, kommentieren

6.Juni 2006

Das Lied des Tages:
Bittersweet - Eiskalte Engel OST


Der Spruch des Tages:
Angst klopfte an die Tür,
Vertrauen öffnete
und Liebe kam herein!


Verhasstes Pärchen bzw. Nichtpärchen (man weiß es nicht) des Tages:
Immer noch Kevin Federline und Britney Spears!!!!


Geistige Ausblendung des Tages:
Von mir, als ich vergessen hab beim DriveIn von McDonalds mein Wechselgeld mitzunehmen...


Aufmerksamkeit des Tages:
Deine Haare glänzen so schön, gefällt mir voll!
[oh yeah tat das gut ]


Fehlverschwendung des Tages:
Mein Schlaf!!!!
[Unglaublich dass ein Onlinegame mich dazu bringt extra 3 Stunden länger wach zu bleiben!]

6.6.06 20:51, kommentieren