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Alles nur ein Spiel...?

Man sollte das Verhalten einer Frau gegenüber eines Mannes und anders herum mal etwas genauer betrachten. Und wenn man das getan hat, wirft es so allerhand Fragen und Erkentnisse auf die sehr interessant sind.


Allein schon in der "Kennenlern-Phase" passiert doch so einiges auf zwischenmenschlicher Basis. Doch wenn man sich dieses "Einander-näher-kommen-Ritual" ansieht. Merkt man, dass viel, und nicht nur von der Seite der Frau aus, strategisch geplant ist. Es ist wie ein Spiel, bei dem jeder Mensch eine eigene Strategie und Vorgehensweise hat, die sich bei vielen jedoch sehr ähneln.


Lernt man sich nun kennen, egal wo und wie....es passiert oft das Gleiche. Es fängt schon damit an, dass man den anderen ansieht, wenn der andere dann auch her sieht, lässt man seinen Blick fürs erste einmal woanders hinschweifen. So geht es hin und her, bis einer aufs Risiko geht und den Blickkontakt herausfordert.
Weiter geht es damit, wer die Nummer des anderen bekommt, bzw. die eigene preisgibt. Und da fängt es schon an. Genau an dieser Stelle haben die meißten schon eine Taktik, ein Prinzip,von dem sie nicht ablassen wollen. Zum Beispiel möchte die Frau ihre Nummer nicht her geben, sie möchte oft lieber Anrufen. Sie möchte in der Position sein, bestimmen zu können ob und wie und wann das Spielchen weiter geht und zu welchen Bedingungen.
Hat sie die Nummer des Mannes, so geht es auch schon in Runde 2. Denn nun kommt die Phase in der sie in der Position ist mit ihm zu Spielen ohne selbst Opfer eines "Um-den-Finger-wickelnden-Spielzuges" zu werden, denn sie ruft an wann sie will. Und genau da liegt der Punkt. So stellt sie sich nun die Fragen: "Wann soll ich ihn anrufen? Am besten gleich morgen? Wenn ja, dann denkt er, er hat mich schon längst von sich überzeugt! Wenn ich ihm erst in einer Woche anrufe,dann lass ich ihn zappeln und er ist sich nicht mehr so sicher und glaubt nicht, dass ich ihm hinterherhetze, obwohl ich seine Stimme am liebsten sofort wieder hören möchte."
In den meißten Fällen ruft sie nicht an, eben aus dem Grund, ihn zappeln lassen zu wollen. Anders herum könnte sich das ein Mann ebenso denken. Denn sie sind am Anfang, in den meißten Fällen, auch noch zurückhaltend um nicht gleich von Anfang an zu zeigen, dass sie auf die Frau stehen.


So zieht sich das bis hin zum ersten Kuss oder was auch immer. Es ist ein einziges Spiel, bei dem jeder Schritt genau überdacht wird und jede noch so winzige Kleinigkeit 1000 mal vorher durchgegangen wird um auch ja vorbereitet und vorallem Spielführender zu sein.


Doch was bringt dieses Spiel? Wass will Mann bzw. Frau damit erreichen? Ist es vielleicht ein "Überbleibsel" aus der menschlichen Vergangenheit, in der wir noch mehr Tier als Mensch waren. Ist es vielleicht ein Balzverhalten wie bei den Tieren? Dieses ewige Hin und Her. Will der Mensch vielleicht mit diesem "Vor-Paarungsverhalten" sich für das andere Geschlecht interessanter machen? Soll es mehr Spannung bringen? Denn obwohl oft beide Seiten nichts lieber hätten, als sich sofort in die Arme zu fallen oder sich die Kleider vom Leib zu reißen und es für beide manchmal im Laufe eines langen Spiels schier unerträglich wird, zwingen sie sich dazu, es weiter zu Spielen.


Und dann ist noch zu bedenken, dass es im Grunde ja keinen wirklichen Gewinner bzw. Verlierer gibt. Denn entweder sie übertreiben es beide, lassen sich zu viel Zeit, verlieren das Interesse und gehen dadurch beide als Verlierer aus dem Spiel oder sie schaffen es doch zueinander zu finden in ihrem ganzen Wirrwarr der Taktiken und sind dann beide Gewinner. Vorausgesetzt natürlich sie meinen es beide von Anfang an Ernst.
Wenn also keiner allein als Gewinner oder Verlierer des Spiels davon zieht, wieso gibt es dieses Verhalten dann?


Vermutlich gibt es wohl keine Antwort darauf. Oder man muss Psychologie studiert haben um es zu verstehen. Jedenfalls,wenn man sich einmal darüber Gedanken gemacht hat, ist es sehr amüsant, Männlein und Weiblein dabei zuzusehen!

4 Kommentare 11.9.06 18:48, kommentieren

Be my friend, or more?

Ich lache mit dir,
ich rede mit dir,
seid tausend Jahren und über einen Weg von tausend Meilen.


Ich weine mit dir,
fieber mit dir,
seid tausend Jahren und über einen Weg von tausend Meilen.


Ich feier mit dir,
trink mit dir,
seid tausend Jahren und über einen Weg von tausend Meilen.



Ein Weg, der fast mein ganzes Leben durchzieht, ein Weg, der sich nun verändert und biegt.
Und nun liegt dieser Weg vor einer Schranke, eine Schranke die nur du öffnen kannst. Es liegt an dir, ob du sie öffnest und ihn weiter gehen lässt und er zu unserem Weg wird oder ob sich unsere wieder trennen.



Denn nun rede ich mit dir,
nun lache ich mit dir,
weil es für mich nichts schöneres gibt.


Nun weine ich mit dir,
nun fieber ich mit dir,
weil ich deinen Gefühlen nah sein wir.


Nun feier ich mit dir,
trink mit dir,
weil ich immer bei dir sein möchte.



Doch wenn du nicht weißt, ob du dir sicher bist, wenn du nicht weißt, ob es richtig ist, so fühlst du dich wohl hilflos, so wie ich.


In dieser Situation möchte ich weg, weg von hier. Ich möchte weg rennen, aber einen Moment später sofort wieder umdrehen um zurück zu kommen.
Wir passen zusammen, wir kennen uns doch schon so lang.


Doch es liegt nun an dir. Denn all diese Zeit, die wir beisammen waren, ganz allein in so vielen Nächten oder mit all unseren anderen Freunden. Kann das nur Freundschaft gewesen sein? Ja, du warst mein bester Freund, für so lange Zeit, für einen so großent Teil meines Lebensweges, doch nun bist du mehr als das.


Und jetzt liegt es an dir, es liegt daran, ob es auch Liebe sein kann!

15.9.06 13:16, kommentieren

Monroe-Doktrin...wo bist du?

Gerade hab ich erfahren, dass sich das US-Außenministerium zur Deutschen Politik, was Religionsfreiheit betrifft, geäußert hat.

Man meint doch tatsächlich es sei nicht gerade Vorbildhaft, wie die deutsche Regierung und deutschlands Ämter mit angehörigen von Scientology und den Zeugen Jehovas umgehen. Außerdem würde es nicht gerade zum religiösen Weltfrieden beitragen. Als Grund dafür wurden auch die Kopftuchverbote für muslimische Lehrerinen in manchen Bundesländern genannt.


Dazu muss ich folgendes sagen. Was Scientology betrifft ist es völlig ok vorsichtig zu sein, denn was man manchmal hört, ist nicht gerade das vertrauenserweckenste was es zu hören gibt. Und ob man den Aussteigern nun Glauben schenkt oder nicht, so ist Vorsicht in dieser hinsicht völlig ok. Aber von Diskriminierung kann man nicht sprechen...


Was die Zeugen Jehovas betrifft, ist das meiner Meinung nach eher ein Problem der Gesellschaft. Wobei ich auch nicht weiß inwiefern die Zeugen Jehovas oder die Scientology-Anhänger von der Politik diskriminiert werden.


Auch die Entscheidung über das Kopftuchverbot ist vielleicht nicht in jeder Hinsicht die beste Entscheidung gewesen. Es wurde vielleicht deshalb auch so entschieden, weil es eine Frage der Kultur ist, die man natürlich bewahren will, denn in welchem Muslimischen Land dürfte eine Nonne in ihrer Tracht unterrichten, wenn dort keine Ausnahmesituation herrscht oder es eben eine christliche Schule ist.


Aber darum geht es mir garnicht. Ich finde es eher ärgerlich, dass so eine Äußerung mal wieder von den Amerikanern kommt. Natürlich, so ist Politik, aber zur Zeit mischen sie sich einfach überall ein wo es etwas zu sagen gibt und wenn es auch nichts zu sagen gibt, dann finden sie schon einen Grund.
Und das ist genau das, was ich einfach übertrieben finde. Es ist zu viel, sie sollten sich auch mal auf ihre Probleme konzentrieren. Die Amerikaner sollten sehen, dass sie selber noch sehr Umstrittene Gesetze haben. Die Todesstrafe ist eines davon. Und dann gibt es ja noch Quantanamo. Denn wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen...


Und nun zu meiner Überschrift:

Es gab einmal einen Präsidenten, James Monroe, der den sogenannten Monroe-Doktrin hervorbrachte. In ihm heißt es, dass sich Amerika von nun an aus den innenpolitischen Aktivitäten, sollte sie nicht zu schrecklich sein (und das ist der politische Umgang der Deutschen in Sachen Religion nicht wirklich), heraushalten wird, was in einer gewissen Weise auch wirklich keine schlechte Idee war. Die jetztige Regierung sollte sich vielleicht mal wieder daran erinnern und sich besinnen und sich in manchen Dingen auch einmal auf die eigenen Probleme konzentrieren, denn davon hat sie genug!

16.9.06 17:16, kommentieren